Mein Weg zur Lausitzer Mythenforschung
Kurzprofil
Persönliche Daten
- Geboren: 1959 in der Lausitz
- Wohnhaft: Wittichenau (Beisetzungsort von Johann von Schadowitz, dem historischen Vorbild der Krabat-Sage)
Berufliche Laufbahn
- 1983 – 1989 Dipl.-Vermessungsingenieur (FH)
- 1990 – 2004 Selbstständiger Beratender Ingenieur im Vermessungs- & Geoinformationswesen
- 2005 – 2025 Selbstständiger Genealoge und Biograf
- Seit 2026 Freier Publizist, Heimatforscher, Autor und Biograf
Wie aus diesem beruflichen Weg meine heutige Arbeit im LausitzLegendarium entstanden ist, erfahren Sie im Folgenden.

Hans-Jürgen Schröter neben der Figurine des kurfürstlich-sächsischen Reiterobristen Johann von Schadowitz, alias Krabat der Oberlausitz.
(Sonderausstellung „Krabat-Mensch-Mythos-Marke“ im Sorbischen
Museum Bautzen 2017/2018)
Parallel zu meiner Arbeit als Genealoge begann ich ab 2007, mich intensiv mit dem historischen Vorbild der Krabat-Sage zu beschäftigen. Dabei rückte zunehmend die Persönlichkeit Johann von Schadowitz in den Mittelpunkt meiner Recherchen, deren Ziel es war, Sage und historische Wirklichkeit voneinander zu unterscheiden und neu einzuordnen.
Aus diesen Recherchen entwickelten sich bald auch berufliche Projekte. Filmproduktionen, Ausstellungen und kulturtouristische Vorhaben griffen meine Arbeiten auf und führten zu neuen Kooperationen. Schritt für Schritt vertiefte sich dadurch mein Weg in die Lausitzer Heimatgeschichte und ihre Mythen.
In fast zwei Jahrzehnten führten mich meine Recherchen in Archive, Bibliotheken und Sammlungen in mehreren Ländern Europas. Die dabei gewonnenen Quellen und Erkenntnisse bilden heute ein umfangreiches Forschungsfundament. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dieses Wissen dauerhaft aufzubereiten, öffentlich zugänglich zu machen und für kommende Generationen zu sichern.
Im LausitzLegendarium sehe ich die Möglichkeit, Heimatforschung und Regionalgeschichte ebenso wie gesellschaftliche, kulturhistorische, kulturtouristische und künstlerische Aspekte der Lausitz zusammenzuführen. Ziel ist es, historische Forschung verständlich zu vermitteln, neue Perspektiven auf bekannte Stoffe zu eröffnen und den kulturellen Reichtum der Region sichtbar zu machen.
Die langfristige Vision einer gemeinnützigen Johann-von-Schadowitz-Stiftung gibt mir dabei die Kraft und Motivation, dieses Vermächtnis verantwortungsvoll weiterzuführen.
